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  • Katharina Loth

Bekenntnisse einer Ziellosen. Oder: Wie du nicht findest, was du wirklich suchst.




Jobinterviews, Verwandten-Treffen, Weihnachtsfeier. Und die wiederkehrende Frage: Was machst du gerade und was kommt als Nächstes? Diese Frage konnte ich mit Bravour beantworten. Die Antwort gefiel, war logisch und hangelte sich an meinem „roten Faden“ entlang. Allen gefiel sie. Nur mir nicht.


# Bekenntnis Nr. 1: Social Desirability war mir wichtiger als meine wahren Ziele


Das Gefallen wollen ist in unseren Genen. Bekommen wir von Außen Anerkennung, Wertschätzung und Lob fühlt sich das unheimlich gut an. Fast wie eine Droge und wir wollen mehr davon, zeigen ein bestimmtes Verhalten öfter und öfter bis es sich so in unsere Neuronen-Autobahnen eingefräst hat, dass wir es schwer wieder abstellen können.


Ich folgte lange Zeit einem Karriere-Ideal, das nicht meins war. Dachte aber lange Zeit es wäre genau das richtige. Ich dachte, ich verfolge ein Ziel, bemerkte aber gar nicht, dass es nicht meins war, bis ich mir mit etwas Abstand wirklich überlegt habe, was ich will ohne das Außen. Die Antwort war sehr anders. Von hier aus veränderte sich alles. Ich gehe immer noch auf Verwandten-Treffen und Weihnachtsfeiern, allerdings nicht mehr zu Jobinterviews, weil ich in der Zwischenzeit selbstständig bin.

# Bekenntnis Nr. 2: Ich habe meine Ziele für mich behalten


Es passiert etwas Magisches, sobald wir unsere Gedanken mit anderen Menschen teilen: Sie werden real. Sie formen Geschichten. Sie erzeugen Commitment. Sprache ist die Manifestation unserer Gedanken. Sobald wir über unsere Ziele sprechen, rücken sie näher und sind greifbarer. Die Art, wie wir diese in unsere Narrative einbauen, ist unsere Wirklichkeit und erzeugt Bilder, die uns den Weg weisen und antreiben.


Einmal erzählt, fragen unsere Zuhörer nach Zwischenständen, nächsten Schritten und Resultaten. Und wir? Wir bleiben dran, wir bekennen und verpflichten uns liebevoll in die Umsetzung zu gehen. Ich teile meine Jahres- und Quartalsziele, egal ob privat oder beruflich mittlerweile mit meiner MasterMind Gruppe und das gibt mir nicht nur zusätzlichen Aufschwung, sondern erinnert mich mein Versprechen mir gegenüber zu halten.

# Bekenntnis Nr. 3: Ich habe meine Ziele zu unkonkret formuliert


Ich sehe ich meinen eigenen Fehler wiederholt bei meinen Coachees. Die Ziele sind grob formuliert, aber viel zu unkonkret. Man weiß nicht, ob man sein Ziel tatsächlich erreicht hat und woran man dies merkt. Ein unkonkretes Ziel lässt einen nicht loslaufen und nächste Schritte ableiten. Ein SMARTes Ziel hingegen schon. Schaut selbst an einem Beispiel von mir:


Grobes Ziel: „Ich möchte mich erfolgreich positionieren.“

SMARTes Ziel: „Ich möchte bis Ende Juni meine Online-Präsenz auf LinkedIn ausbauen, indem ich 3x die Woche einen Beitrag kommentiere, einen Post oder Artikel zu den Themen Neuanfänge und -orientierung schreibe und auf jeden dieser Beiträge mindestens eine Reaktion habe.


Welches Ziel findet ihr leichter umzusetzen? Genau! Das Zweite! Warum? Weil das Ziel Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert ist. Von diesem Ziel lassen sich konkrete Schritte ableiten, die ich messen kann. Ich sehe meinen eigenen Fortschritt, das motiviert, stärkt mein Selbstvertrauen und hilft mir am Ball zu bleiben.



Du möchtest Zeit und Geld sparen und aus den Fehlern anderer lernen?


Du möchtest deine Ziele klar und deutlich sehen und den nächsten Schritt gehen?


Dann ist meine 10 Tage Klarheits-Challenge die Antwort! Bekomme ein glasklares Bild, wo du hinwillst und wie dein nächstes Kapitel aussieht:




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